| Kleine | Schluchten |
| Ideenbörse zur Erlebnispädagogik |
| Spinnennetz | |
| Interaktions-
und Kooperationsübung Das Spinnennetz ist eine Übung für Gruppen von ca. 5 - 12 Personen. Bei weniger oder mehr Teilnehmern gehen zunehmend die interaktiven und kooperativen Anteile verloren (dann bleibt jedoch noch der sportliche Aspekt der Herausforderung). Die Aufgabe beim Spinnennetz ist es für die ganze Gruppe, durch das Hindernis zu gelangen, ohne mit ihm in Berührung zu kommen. Dieses wird nur dann erreicht werden, wenn die Gruppe gemeinsam an einer Lösungsstrategie bastelt und bei der Umsetzung dieser gegenseitige Hilfen gibt. |
Um die slide-show zu
sehen, benötigt Ihr den kostenlosen Real Player,
ihr könnt ihn hier downloaden.
| Aufgebaut
wird ein überdimensionales Spinnennetz durch das Spannen
von Seilen (Kletter- oder Gummiseile, Wäscheleine und
Haushaltsband werden es auch tun, wenn sie jedoch
schlechter die Netzform behalten werden) zwischen
Bäumen, Wänden, Schränken, Zäunen,... Dabei ist darauf zu achten, daß es für die betreffende Gruppe genügend, d.h. mindestens eine pro TeilnehmerIn, Netzöffnungen in ausreichender Größe zum Durchklettern gibt. Gut ist es, einige überzählige Löcher zu schaffen (Auswahlmöglichkeiten). Die Größe der Öffnungen ist auf das Niveau der Gruppe abzustimmen. Um den Schwierigkeitsgrad einschätzen zu können, empfiehlt es sich, selbst ein Probespiel durchzuführen. Die oberen Löcher sollten nicht über Köpfhöhe abschließen. Nun soll die Gruppe versuchen von einer Seite durch das Spinnennetz zu kommen. Dabei darf dieses maximal 0- bis 3mal (veränderter Schwierigkeitsgrad) berührt werden, bis die gesamte Gruppe auf die Ausgangsposition zurück muß. Auch kann ein Zeitlimit gesetzt werden. An den Bäumen, Schränken ect. darf nicht geklettert werden. Ebenfalls ist es verboten, per Sprung durch das Netz zu hechten. Es muß auch schon beim Aufbau auf evtl. Abstürze Rücksicht genommen werden (keine offenen Haken im Netz, keine herein ragende Äste, keine Steine ect.). Zur Einführung kann eine Geschichte erzählt werden (z.B. Dschungel mit Riesenspinne, oder Laser-Arlarmanlage), um die Aufgabe plastischer erscheinen zu lassen. Da die Überwindung des Spinnennetzes nur durch eine Planung, die alle Teilnehmer berücksichtigt, und durch gegenseitige Hilfe möglich ist, werden Gruppenprozesse initiiert. Nach dem Spiel sollten zumindest diese reflektiert werden. Zusätzlich bietet es sich jedoch auch an, die Rollen der einzelnen Teilnehmer auszuwerten. |
|